Geschichte bis heute …
Schon zur Römerzeit befand sich auf dem heutigen Kirchenhügel ein steinernes Bauwerk.
Die fränkischen Siedler, welche sich gegen Ende der Völkerwanderung zwischen Bach und Hügel niederließen, gaben ihrem Dörfchen den Namen Bachheim und machten den Hügel zu ihrem Friedhof.
Im Mittelalter war das Kloster St. Maximin der wichtigste Grundherr. Aus einem Güterverzeichnis um 1220 stammen die Namen von 13 Bauern, die damals im Ort lebten.
Der Dorfbach bildete lange Zeit eine historische Grenze: nördlich lag der Einflussbereich des Kurfürstentums Trier, südlich gehörte das Gebiet zu Lothringen bzw. später zum Kondominium Merzig-Saargau.
Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges hatte Bachem etwa 80 Einwohner.
Im Jahr 1633 wurde der Ort offenbar vollständig zerstört und blieb über Jahre hinweg nahezu unbewohnt.
Landwirtschaft prägte das Leben – auch Handwerker und Lehrer bewirtschafteten eigene Flächen. Schafzucht und Flachsanbau spielten lange eine wichtige Rolle.
Mit wachsender Bevölkerung entstanden mehr Kleinbauern und Tagelöhner.
Im Zuge der Industrialisierung wandelte sich das Bild: Viele wurden Bergleute oder Hüttenarbeiter.
Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verlor die Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung.
Bachem entwickelte sich vom Bauerndorf zum Wohndorf. Verwaltungszugehörigkeiten wechselten mehrfach, bevor der Ort im Zuge der Gebietsreform 1974 Teil der Gemeinde Losheim am See wurde.
